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Dr. Dr. Thomas Betz

Friedrich-List-Straße 18 | 46045 Oberhausen | Tel.: 02 08-3 77 60-0
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Epithetik

Epithesen können beschrieben werden als Defektprothesen, die verlorene Gewebeteile (des Kiefers, der Wangen, der Lippen, Nase und Augen) möglichst naturgetreu in Form und Farbe ersetzen. Sie dienen vornehmlich zum kosmetischen Ersatz von Körperteilen, überwiegend im Gesicht.

Der erste geschichtlich belegte Träger einer Epithese war der Däne Tycho Brahe (1546-1601), Astronom des Kaisers Rudolph I., der bei einem Duell im Jahre 1566 einen Teil seines Nasenrückens verloren hatte und deshalb zeitlebens eine kleine Nasenepithese aus Metall trug, die mit klebenden Salben befestigt wurde.

Im Laufe der Geschichte kamen als Epithesenwerkstoffe sowohl starre als auch flexible Materialien zur Anwendung, wobei bei beiden einige Nachteile in Kauf genommen werden mussten. Ein hartes Material, wie beispielsweise Porzellan, hat ein hohes Gewicht und zerbricht leicht, während weiche Materialien, wie Kautschuk, Gelatine und Latex sich zwar den Konturen des Gesichtes besser anpassen, aber nicht beständig sind.

Heute werden Polymethylmetacrylate oder Silikone zur Herstellung von Epithesen verwendet. Wann immer möglich werden Epithesen mit Hilfe von Magneten im Gesicht befestigt. Diese Art der Befestigung ist sehr zuverlässig und für den Träger komfortabel.

Wir bieten Betroffenen die Möglichkeit, sich in der diskreten Atmosphäre unserer Praxis beraten und behandeln zu lassen. Dabei profitieren sie von jahrelanger Erfahrung im Umgang mit der Rehabilitation von Patienten mit Gesichtsdefekten. Wir verfügen über ein Netzwerk von Spezialisten, so daß wir vom ersten Beratungsgespräch bis zur letzten Feinkorrektur der fertigen Epithese alle notwendigen Maßnahmen für unsere Patienten anbieten können.